Psychische Kinesiologie
Kinesiologie bedeutet soviel wie "Lehre von der Bewegung". Hierbei werden Veränderungen biologischer Zustände, durch die Testung von Muskeln, sichtbar gemacht.
Ein gestresster oder blockierter Energiefluss schwächt den Muskel, frei fließende Energie stärkt ihn. Auf dieser Beobachtung beruht der Muskeltest, der die Grundlage für die kinesiologische Arbeit darstellt.
Die Psychokinesiologie ist aus einer Verbindung von Kinesiologie mit verschiedenen psychotherapeutischen Techniken entstanden.
Begründer dieser Therapiemethode ist der deutsche Arzt Dr. med. Dietrich Klinghardt.
Bei der Psychokinesiologie geht man davon aus, dass Krankheiten oft durch einen unerlösten Konflikt bedingt sind. Den Konflikt/das Ereignis suchen wir über diese Testmethode.
Die (zumeist) unterbewusste Erinnerung wird im Gehirn, zusammen mit allen anderen, auf die Situation einwirkenden, Aspekten (wie: Gefühle, Gerüche, Blickrichtung, Farben etc.), gespeichert.
Bei dieser Methode unterscheiden wir zwischen Ursache
(dort ist das Problem zu finden!)
und Auslöser
(der bringt das Problem in Form einer Erkrankung zum Vorschein!).
Beispiel:
(sinngemäß dem "Lehrbuch der Psychokinesiologie" von Dr. Klinghardt entnommen)
Eine erwachsene Frau bekommt „ganz plötzlich“ eine Laktoseintoleranz (Milcheiweißunverträglichkeit).
In der psychokinesiologischen Sitzung erfahren wir von einer Situation, die von der Patientin bis dato nicht mehr bewusst erinnert wurde:
Als sie ein Kind von ungefähr 4 Jahren war, erlebte sie, wie ihre Mutter sich an überkochender Milch verbrannte. Das Unterbewusstsein des Kindes registriert: „Milch tut weh, Milch ist nicht gut“. (Ursache)
Als erwachsene Frau kocht ihr selber Milch über. Allein dieser Anblick legt den Schalter um: „Milch tut mir nicht gut“. (Auslöser)
Die psychokinesiologische Behandlung folgt dem Ansatz, die ursächliche Situation zu finden und mit allen, an ihr gespeicherten Informationen, zu lösen!